KompIGA-Wolke
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TransferplattformKompIGADas Kompetenzzentrum für innovative und gesunde Arbeit

Unsere Handlungsfelder

Die Ausgangssituation

Die Zunahme an Pflegebedürftigen durch den demografischen Wandel führen zu einem erhöhten Bedarf an Pflegekräften. Zugleich ist bereits jetzt ein Fachkräftemangel bekannt, welcher sich durch den Ausstieg von Pflegekräften verschärft. Gründe für die Abkehr aus der Pflege bzw. die Unattraktivität liegen u.a. im hohen Konfliktpotential von Familie und Beruf und den damit entstehenden Belastungen

Um Personal zu binden und zu halten und so den Fachkräftemangel anzugehen, ist es wichtig, diese Gründe zu adressieren und an den Konflikten und Belastungen  anzusetzen.

Unsere Fragestellung

Sozialorganisationen sind dazu gezwungen Arbeitsverteilung, Prozesse und Arbeitszeitmodelle zu überdenken, anzupassen oder neu zu gestalten. Dies betrifft bspw. die Gestaltung verlässlicher Dienstplanung sowie flexibler Arbeitszeiten. Diese Herausforderung der flexiblen Gestaltung von Arbeit ist der zentrale Inhalt des Handlungsfelds „Arbeit flexibilisieren und nachhaltig gestalten“.

Weitere Informationen

Hier finden Sie weitere Informationen sowie die Quellenangaben zum Handlungsfeld “Arbeit flexibilisieren und nachhaltig gestalten”.

 

Die Ausgangssituation

Mehr noch als andere Branchen ist auch das Sozial- und Gesundheitswesen vom demographischen Wandel betroffen. Hier trifft das Problem des fehlenden Nachwuchses auf die alternde Bevölkerung.

Durch den späten Renteneintritt ist ein großer Anteil des Personals im Sozial- und Gesundheitswesen zunehmend älter als es bisher der Fall war. Dies erfordert, dass die Beschäftigungsfähigkeit der ArbeitnehmerInnen im Sozial- und Gesundheitswesen gesichert werden muss, um eine Versorgung auch nachhaltig und langfristig sicherstellen zu können.

Unsere Fragestellung

Das Handlungsfeld “Beschäftigungsfähigkeit sichern”  geht der Frage nach, wie Arbeit so gestaltet werden kann, dass Beschäftigte auch im fortgeschrittenen Alter nicht nur beschäftigt bleiben können, sondern auch wollen. 

Dazu gehören eine lebensphasenorientierte und alter(n)sgerechte Personalpolitik, die Gesunderhaltung fördert und die Kompetenzentwicklung unterstützt. Dies dient nicht nur dem Erhalt der aktuellen Beschäftigtengruppen, sondern auch der Neu- und Wiedergewinnung von Fachkräften.

Weitere Informationen

Hier finden Sie weitere Informationen sowie die Quellenangaben zum Handlungsfeld “Beschäftigungsfähigkeit sichern”.

Die Ausgangssituation

Heutzutage werden viele innovative digitale Technologien für die Pflege entwickelt, die in Zeiten des Personalmangels Effektivitäts- und Effizienzsteigerungen versprechen.  Viele dieser Technologien schaffen es allerdings nicht bis in die pflegerische Praxis

Unsere Fragestellung

Das Forschungsinteresse im Handlungsfeld “Digitalisierung voranbringen und verankern” besteht in der Identifikation erfolgskritischer Faktoren, die ausschlaggebend für den Erfolg oder Misserfolg von Digitalisierungsprojekten im Sozial- und Gesundheitswesen sind. 

Es werden die Gründe für den seltenen Einsatz digitaler Innovationen in der pflegerischen Praxis untersucht und Handlungsempfehlungen zur Verankerung in der pflegerischen Praxis erarbeitet. Dazu werden prototypische Anwendungen gemeinsam mit Praxispartnern erarbeitet, umgesetzt und die Akzeptanz wissenschaftlich untersucht.

Weitere Informationen

Hier finden Sie weitere Informationen sowie die Quellenangaben zum Handlungsfeld “Digitalisierung voranbringen und verankern”.

Die Ausgangssituation

Mit dem Renteneintritt der sog. Babyboomer-Generation werden vermehrt Pflegefachpersonen aus dem Berufsleben ausscheiden, was bereits bestehende Personallücken zusätzlich verschärfen wird. Gleichzeitig steigt durch die alternde Bevölkerung die Leistungsnachfrage

Deshalb sind erfolgversprechende Strategien zum Umgang mit dem wachsenden Fachkräftemangel gesucht. Das Recruiting aus dem Ausland stellt dabei eine wichtige Säule dar. 

Unsere Fragestellung

Der Fokus des Handlungsfeldes “Diversität als Chance nutzen”  richtet sich darauf, wie Diversität als Chance verstanden werden kann und wie Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens hier fördernd aktiv werden können. Unter anderem wird die Perspektive auf die Integration internationaler Pflegefachpersonen sowie junger Erwachsener für Freiwilligendiensteaus Drittstaaten mit der Option auf eine anschließende Pflegeausbildung gerichtet.  

Weitere Informationen

Hier finden Sie weitere Informationen sowie die Quellenangaben zum Handlungsfeld “Diversität als Chance nutzen”.

Die Ausgangssituation

Kernkompetenzen von Beschäftigten im Sozial- und Gesundheitswesen ermöglichen, informiert und selbstbestimmt in Gruppenentscheidungsprozessen die eigene bzw. berufsgruppenspezifische Perspektive zu vertreten, um eine bestmögliche Versorgung bzw. Dienstleistung zu erwirken. 

Wichtige Teilbereiche von Kompetenzen mit Fokus auf Versorgungsaspekte im Bereich von Gesundheit und Pflege liegen in der Fähigkeit die Versorgung zu steuern und zu überwachen. In diesem Zusammenhang ist es notwendig, fachlich begründet Entscheidungen zu treffen und zu vertreten. Solche kontextspezifischen und einzelfallorientierten Einschätzungen können sich auch auf digitale (Pflege-)Technologien beziehen – dann ist die Rede von einer digitalen Kompetenz. Diese besteht neben der Erfassung, Begründung und Bewertung dieser Technologien, insbesondere auch in ihrer darauf basierenden Anwendung

Allerdings findet der tatsächliche Einsatz dieser Kompetenzen in der Praxis bislang nur eingeschränkt statt.

Unsere Fragestellung

Das Handlungsfeld „Kompetenzentwicklung in der Arbeitskultur etablieren“ fokussiert sich auf die Förderung der Handlungsfähigkeit von Beschäftigten im Sozial- und Gesundheitswesen im Kontext von Steuerungsaufgaben unter besonderer Berücksichtigung der zunehmenden Digitalisierung. Darüber hinaus steht die Förderung von Agilität innerhalb der Vermittlung solcher Kompetenzen im Vordergrund.

Einbetten lässt sich die Priorisierung in die Ziele einer stetigen Professionalisierung im Rahmen der Weiterentwicklung des beruflichen Selbstverständnisses im Kontext des New Work

Weitere Informationen

Hier finden Sie weitere Informationen sowie die Quellenangaben zum Handlungsfeld “Kompetenzentwicklung in der Arbeitskultur etablieren”.