Beschreibung
Kernkompetenzen von Beschäftigten im Sozial- und Gesundheitswesen ermöglichen, informiert und selbstbestimmt in Gruppenentscheidungsprozessen die eigene bzw. berufsgruppenspezifische Perspektive zu vertreten, um eine bestmögliche Versorgung bzw. Dienstleistung zu erwirken.
Wichtige Teilbereiche von Kompetenzen mit Fokus auf Versorgungsaspekte im Bereich von Gesundheit und Pflege liegen in der Fähigkeit die Versorgung zu steuern und zu überwachen. In diesem Zusammenhang ist es notwendig, fachlich begründet Entscheidungen zu treffen und zu vertreten. Solche kontextspezifischen und einzelfallorientierten Einschätzungen können sich auch auf digitale (Pflege-)Technologien beziehen – dann ist die Rede von einer digitalen Kompetenz. Diese besteht neben der Erfassung, Begründung und Bewertung dieser Technologien, insbesondere auch in ihrer darauf basierenden Anwendung.
Allerdings findet der tatsächliche Einsatz dieser Kompetenzen in der Praxis bislang nur eingeschränkt statt.
Das Handlungsfeld „Kompetenzentwicklung in der Arbeitskultur etablieren“ fokussiert sich auf die Förderung der Handlungsfähigkeit von Beschäftigten im Sozial- und Gesundheitswesen im Kontext von Steuerungsaufgaben unter besonderer Berücksichtigung der zunehmenden Digitalisierung. Darüber hinaus steht die Förderung von Agilität innerhalb der Vermittlung solcher Kompetenzen im Vordergrund.
Einbetten lässt sich die Priorisierung in die Ziele einer stetigen Professionalisierung im Rahmen der Weiterentwicklung des beruflichen Selbstverständnisses im Kontext des New Work.
Hier finden Sie weitere Informationen sowie die Quellenangaben zum Handlungsfeld “Kompetenzentwicklung in der Arbeitskultur etablieren”.

